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09.05.2010

Internet, Reflexion und der Mann mit Bart

Ich habe euch vor anderthalb Jahren bereits Peter Kruse vorgestellt. Ein schlauer Kopf mit vielen interesanten Gedanken ist dieser Mann zweifelsohne. Er macht sich auch Gedanken über das Internet und die gesellschaftlichen Veränderungen dieser neuen Kraft. Clems Post "Soziale Netze: Hohe Gefahr trifft niedriges Niveau" hat einen lebhafte aber auch wenig fruchtbare Diskussion angestoßen die ich nun um einen fundierten Aspekt erweitern will, die kulturelle Wertewelten (in Video etwa ab min7:30).

Ich stelle noch einmal seine Hypothesen zusammen, in der Hoffnung dass einige Kommentare folgen:
1. Die Schärfe des Disputes pro und contra Internet ist ein Indikator für die Existenz unzureichend reflektierter Wetredifferenzen
2. Die Veränderungen durch das Internet sind systembedingt und daher außer durch die Abschaltung des Netzwerkes nicht zu stoppen
3. Die social software des Web2.0 ist ein Angriff auf die etablierten Regeln der Macht und erzwingt ein grundlegendes Umdenken
4. Das Internet führt zu einer Erhöhung des Selbst-Bewusstseins der Gesellschaft. Eine Re-Politisierung jenseits der Parteien ist nur konsequent.
5. Die Lawiene donnert bereits zu Tal. Überzeugungsarbeit ist nicht notwendig. Und bist du nicht willig, so brauche ich... Geduld

Die kulturellen Bewertungen, welche im Video erläutert werden, markieren die selbe Konfliktlinie wie sie auch in unserer Diskussion augetreten sind. Clem und georg sind dabei ganz klar als in der Kategorie digital visitors, Ändy und ich sind eher bei den digital residents, natürlich unter dem Vorbehalt dass wohl keiner ein "heavy user" ist.

30.04.2010

Dendemann

Zwar hatten wir Dendemann schon vor einer Weile, nun ist aber sein neues Album da. Einen ungewöhnlichen Promotermin für Cicero kann ich noch anbieten. Aber auch sein neues Video: Dendemann - Stumpf ist Trumpf (ist eine Anlehnung an einen deutschsprachigen Hip-Hop-Blog, ich weiss aber nicht ob es ihn noch gibt)

12.04.2010

ein stiller ort zum gedenken


frisch eingezogen in meine neue Wg hier in Toulouse drehte sich das MitbewohnerRoulette weiter, ich suchte nun kein Wg-zimmer mehr, sondern einen dritten Mitbewohner. weil ich vorher schon beim Zimmersuchen unendlich viele Stunden vorm Rechner hockend verbracht hab, hatte ich keine Lust mehr das gleiche im Internet von der anderen Seite her aufzurollen und so entschloss ich mich mal auf die altmodische Art mein Anliegen auf dem Papier unter die Leute zu bringen, machte also Schnipslanzeigen. dachte mir es wäre ne gute Gelegenheit sich von Laternenmast zu Laternenmast hangelnd nebenbei die Stadt zu erschließen, die Mädels vom CopyShop gegenüber kennenzulernen. auch dachte ich mir, muss man doch nen netten Kerl dahinter vermuten der solches auf der Straße anzeigt, die Motivation mich anzurufen sollte gerade hoch sein, ein sympathischer dritter Mitbewohner wahrscheinlich. wenn man die Anzeigen dann nicht noch einfach wahllos in der Stadt verteilt sondern gezielt an Uni's, in angenehmen Vierteln, Parks oder noch besser vor der Punk-Kneipe um die Ecke(führt zu Freibier und netten Gesprächen), dann spart man sich etwas Zeit, die einem beim Abwimmeln von Cyberyuppies sonst abhanden gekommen wäre. Selektion also, die möglichst früh und sogar ziemlich gut, wie sich herausstellte, denn an Interessenten der unliebsamen Kategorie gab sich keiner ein Stelldichein in unseren vier Wänden. leider auch kein Anderer, die ersten 1 1/2 Wochen vergingen ohne Reaktion auf die Anzeige, der neue Mitbewohner wurde danach mittels Internet gefunden. wie traurig, ich hätte es nicht vermutet, Annoncen auf der Straße sind mehr als nur ``out'' und funktionieren nicht mehr. aus dieser Tragik heraus muss wohl das Projekt der gelben Seiten hier in Toulouse entstanden sein. so denke ich es mir zumindest und fand bei meinen Streifzügen durch die Stadt ein Büro/Museum jener mit eigentümlichem Konzept. in diesem werden aktuelle Anzeigen des Internets zu rekonstruieren versucht, auf Papier umgemünzt und ausgestellt. wenn man in diesen Räumen dann umherstreift, das Resultat betrachtend, ist es als würde man sich die Gräber von Lebenden anschaun. und auch das blaue Licht hebt die Stimmung nicht.


p.s.: hab auch noch ne MöbelsuchAnzeige in unseren Straßen gemacht. Bilanz: 1 Anruf

29.03.2010

Frog fail

Ich muss immer wieder lachen wenn ich mir das Video ansehe.

05.01.2010

Hinweis: Nutzt die Feeds

Im Leben unseres Blogs ist es schwierig auf dem Laufenden zu bleiben (besonders in Zeiten wie diesen, wo wenig veröffentlicht wird).

Dabei ist es zum einen gut, über neue Kommentare informiert zu werden (was momentan etwas unelegant per Mail passiert) und zum anderen (wie Ändy mich neulich fragte) wäre es auch schön über neue Artikel informiert zu werden.

Nun letzteres ist per Mail nicht automatisierbar. Aber per Feed. Daher möchte ich nochmal mit einem kleinen Seitenhieb auf meine Feedschwärmerei hinweisen. Und auf die Tatsache dass es getrennte Feeds gibt, mit denen ihr auch in Zeiten des seltenen Postens euren Baroqueoverview behaltet (jenachdem welches Format euer Reader liest):

Feeds für Posts:
Atom 1.0: http://blogname.blogspot.com/feeds/posts/default
RSS 2.0: http://blogname.blogspot.com/feeds/posts/default?alt=rss

Feed für Kommentare:
Atom 1.0: http://blogname.blogspot.com/feeds/comments/default
RSS 2.0: http://blogname.blogspot.com/feeds/comments/default?alt=rss

Wenn ihr euch mal dran gewöhnt werdet ihr sehen, dass Feedreader (ich wiederhole mich) eine super effektive Sache sind.

04.01.2010

Soziale Netze: Hohe Gefahr trifft niedriges Niveau

Die etablierten sozialen Netzwerke kotzen mich zunehmend an, sodass ich meinem Unmut hier einmal Luft machen möchte.

Um dem Text etwas Struktur zu geben, habe ich meine 5 Problempunkte mit A-E bezeichnet.

A: Niedriger technischer Nutzen

Betrachten wir Facebook. Die Funktionen dieses Dienstes sind im wesentlichen folgende:

1. Kommunikation über Textnachrichten,
2. Kontaktverwaltung,
3. eigene Webpräsenz.

Zunächst mal stellen wir also fest, dass das Internet nicht um etwas fundamental neues bereichert wurde. Vielleicht ist das Raffinierte die Verpackung: Eine Web2.0-Anwendung die dem Benutzer ein soziales Netzwerk simuliert. Die Personen aus dem Leben werden zu Items eines Internetdienstes. Problem: Die Personen aus dem Leben nehmen dies verschieden wahr, verschieden ernst, sind Menschen und teilweise garnicht vertreten. Wie der Mann mit Bart in Michaus Post gesagt hat, geht der Trend in Richtung Partizipation. Die Benutzer müssen an der Stange gehalten werden, ständig irgendetwas zu tun. Allerdings bleibt dieses Tun meist ohne Resultate, denn sie pflegen keine Freundschaften sondern bedienen einen Dienst, d. h. beschäftigen sich selbst auf abstrakte Art.

Betrachtet man die nüchterne Aufzählung der Funktionen 1.-3. so schlussfolgere ich, dass die Personen, die Facebook nutzen, entweder

a) der beschriebenen Illusion unterliegen, oder
b) unsicher im Umgang mit den viel besseren technologischen Alternativen sind (1. Email, 2. Kontaktverwaltung eines Mailprogramms, 3. eigene Internetseite), oder
c) unsicher mit deren Organisation sind (Alles in einem ist „praktischer“), oder
d) Isolation fürchten.

B: Verdrängung dezentraler Alternativen

Punkt d) ist gefährlich und nicht unplausibel. Dienste wie schüler.cc oder schuelervz für Minderjährige sind inzwischen Standard-Kommunikationsplattformen junger Menschen zwischen 13-16, Facebook macht der Emailtechnologie erhebliche Konkurrenz, auch in meinem Freundeskreis gibt es Leute, die deswegen kaum per Email erreichbar sind.

Nochmal im Klartext: Abgesehen davon, dass soziale Netze (A:) in ihrer reinen Funktionalität also recht rückständig sind, liegt ein Kernproblem darin, dass es keine dezentralen Technologien sind (wie Email) sondern ein Dienst. D. h. das ganze Netz hat einen Betreiber der (B:) die Kommunikation auf gewisse Weise monopolisieren möchte. Wenn ich eine Email verschicke, nutze ich auch einen Dienst (z. B. gmx.de) aber ich zwinge niemanden anderen, diesen auch zu benutzen.

Was mich darüberhinaus sehr beschäftigt, sind die datenschutztechnischen Aspekte im Zusammenhang mit sozialen Netzen.

C: Missbrauch nicht personenbezogener Daten durch profiler

Eben dadurch das das entsprechende Netz das ich benutze ein Dienst ist, laufen alle Aktivitäten über die Anwendung (z. B. die Facebook-Seite). Der Betreiber kann meine Aktivitäten registrieren, das ist generell etwas ganz normales, aber im Falle sozialer Netze sollte man dieses Registrieren aufgrund der Intimität der Aktionen eher als Ausspähen bezeichnen.

Wenn wir das Thema Datenschutz und Überwachung anschneiden, laufen wir Gefahr uns in Phrasen oder Verschwörungsparanoia zu verlieren. Da ich es trotzdem nicht auslassen will, möchte ich auf den angenehm lesbaren Artikel „Wie erklär ich's Omi?“ auf den Seiten 08-13 in diesem Heft der Datenschleuder des CCC verweisen. Besonders wichtig ist mir dabei die Gefahr durch profiling (siehe der Unterabschnitt auf Seite 9), also dass auch das Sammeln von Daten „ohne persönlichen Bezug“ in großen Mengen herangezogen wird, um (nicht nur) wirtschaftlich auswertbare Wahrscheinlichkeitsaussagen zu gewinnen. Solche „anonymen“ Daten der Art „Personen die X tun, tun auch Y.“ ermitteln wirtschaftliche Interessengruppen auf dem Sektor des Kaufverhaltens seit Jahren mit irgendwelchen Bonuskarten-Programmen. Auf der Ebene von Facebook & Co. finden wir aber plötzlich immense Quellen für Statistiken mit viel persönlicheren Inhalten. Die Nutzer stimmen dem Verkauf ihrer „anonymen“ Daten zu, die ja sogar bereits digital sind.

D: Missbrauch öffentlicher personenbezogener Daten

In einer Studie wurde 2009 gezeigt, dass Anbieter, die in sozialen Netzen Werbung schalten, die Daten von den dargestellten Profilen abrufen können, teilweise durch Verfolgungsmechanismen, teilweise durch Programmfehler in den sozialen Netzen und teilweise durch direkte Kooperation. Gegenstand waren 12 populäre Netze (u. a. Facebook, Myspace und Twitter).

Manche erinnern sich vielleicht noch an den "Skandal" um den "Datenklau" bei SchülerVZ der darin mündete, dass ein 20jähriger junger Mann sich in Folge eines ungeklärten Erpressungsvorwurfs ihm gegenüber das Leben nahm. Der Täter hat nichts weiter gemacht, als ein Programm geschrieben, dass die SchülerVZ-Seiten automatisch abruft und Informationen speichert. Er ist also nirgends "eingedrungen", sondern hat nur automatisiert erfasst. Er hat das aufgesammelt, was andere im Netz liegen lassen (D). Wahrscheinlich wäre das nichtmal strafrechtlich verfolgt worden.

E: Genereller Datenmissbrauch

Dass aber (E) auch die verborgenen personenbezogenen Daten nicht sicher sind, zeigt der prinzipielle Vorbehalt: Es gibt keinen sicheren Computer und digitale Daten sind praktisch beliebig reproduzierbar. Daraus folgt, dass es das dümmste ist, massenhaft sensible Daten auf einem einzigen Computer zentral und gut sortiert zu speichern. Trotzdem helfen viele fleißig mit. Was erstmal wie das Totschlagargument der Hacker-Ethik klingt, verliert ganz schnell seinen paranoiden Ruch, wenn man sich die realen Vorkommnisse der Vergangenheit ansieht (Beispiele: 1, 2)

Genug geunkt, jetzt interessiert mich Eure Meinung, Ergänzung, Erfahrung, vor allem aber Kritik.

11.12.2009

Zweispalt


  Ich sehe dem immer etwas
  ängstlich zu,
              gewinnt das Internet
              seine Hand über mich.
  Das ist ein schon
  gruseliger Zustand,
              Verleit sich der Geist
              im Drahte die Gestallt.

  Ein gigantisch stumpfes
  Netzwerk von Computern,
              das im Rythmus der Key-
              bordtasten vibriert,
  fängt einen anhand abstrak-
  ter digitaler Versuchung,
              einer Versuchung, durch den
              Konsumenten selbst geschürrt.

  Was ist wichtiger? Schöne Frau,
  Haus, viel Sex und n Ferrarie,
              oder beim Browsergame nicht
              ohne Holz in der Kelonie zu sein?
  Immer noch keine Einla-
  dung zur nächten Partie,
              da fuscht wohl wieder 'Mail
              Delivery Sytems' rein.

  Zuneigung aus einem System unbe-
  grenzter Kreativität und Dynamik,
              pesönliche Befriedigung
              wird neu definiert.
  Ist man nicht Technickverdrossen
  ist man Krankhaft oder Manisch,
              gar ganze Epidemien werden in den
              Gefilden des Netzes diagnostiziert.    

  Aber ist ja nun
  nicht gerade so,
              dass man als Teilnehmer
              es unfreiwillig wär.
  Sich hinwegsetztend über
  Ort und Zeit im Realen,
              spielt Entfernung
              im Internet keine Rolle mehr.

05.10.2009

Feeds statt Fitz

Ich möchte kurz die RSS-Technik vorstellen. Sie ist eigentlich garnicht neu und so einfach, dass Sie auch die weniger Computer-versierten hier in Kürze nutzen können. Schließlich ist sie noch sehr praktisch.

Und das ganze geht so: Viele Internetseiten (z. B. auch diese hier) besitzen einen News-Feed. Das ist eine kleine Datei in der Änderungen der Seite dokumentiert werden, also im Wesentlichen das Erscheinen neuer Beiträge. Du besitzt einen Feed-Reader in welchem du alle Feeds der dich interessierenden Seiten eingetragen hast. Wann immer du ihn startest, ruft er die Feeds ab und präsentiert dir alle Neuerungen auf dem Silbertablett. Das ganz sieht ungefähr so aus:





Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man spart Zeit, denn man muss nicht alle Seiten einzeln aufrufen nur um festzustellen, dass es nichts neues gibt. Andererseits kann man auch Seiten beobachten auf den extrem selten etwas passiert, ohne diese zu vergessen.

Feed-Reader gibt es wie Sand am Meer. Wer eine E-Mail-Software hat, kann sie wahrscheinlich auch dafür nutzen. Viel Spaß beim ausprobieren.

29.09.2009

Mexico und Querverweis

Hj Freunde,

bin angekommen in einer wahrhaft spektakulären Stadt in einem mir noch völlig unbekannten Land. Mexico City drückt und presst und ist absolut abgefahren. Aber viel habe ich noch nich gesehen, jedenfalls bin ich gespannt und will mehr, jaja.

Da ich vorhabe, über dieses und jenes von da zu berichten, habe ich 'nen blog eingerichtet. Ohne jedweden Anspruch, diesen oft oder gar regelmäßig zu pflegen.

In diesem oder irgendwelchem Sinne, bis später!

04.08.2009

Top500

Ich weiss nicht wieso, aber Rankings von Typ "Top-xy der besten sonstirgendetwas" finde ich interessant und manchmal sogar aufschlussreich. auf jeden fall kann man eine Menge Zeit damit verbringen, wenn ihr also keine zeit habt dann nicht weiterlesen. Ich bin auf die "Top500 greates songs of all time" des Rolling stone magazine gestoßen. Ich bin mir nicht sicher wie genau die Redaktion so eine lange Liste zusammenstellen könnte, aber ohne Leserbefragung sollte es unmöglich sein. 500 Songs in eine Reinfolge zu bringen ist für einen einzelne Person sicherlich unmöglich.

Beim durchforsten stößt man auf viele Klisches aber auch auf einige Überraschungen, z.B.:
9 Nirvana - smells like teen spirt
schon auf 51 Grandmaster Flash and the furious five - The message
erst auf Platz58 der erste Michael Jackson - billi jean
dann 129 der erste und einzige deutsche vertretter natürlich steppenwolf - born to be wild
zwischen durch auffällig oft sly and the family stone und the isley brothers
und dann wirds ganz verrückt
160 public enemy - bring the noise
163 queen - bohemian rhapsody, der erste queen-song in der Liste und auch der schrägste
166 eminem - lose yourself
169 R.E.M. - losin my Religion
all diese track verdrängen ABBA - dancing queen auf 171
Outcast - Hey ya auf 180 hätte es wohl auch fast geschaft
mit Platz200 und damit in der Top200 Beck - Loser
dann erst auf 250 Black Sabbath - Paranoid
Run-dmc - walk this way auf 287
290 sehr eigenartig eminem feat dido - stan
der erste Song von Madonna - like a prayer auf 300
gefreut habe ich mich über 386 Eric B and Rakim - I kwon you got soul und
417 NWA - fuck da police

Wenn man diese liste in 20 Jaher nocheinmal erstellt dann sind bestimmt auch The Prodigy oder Daft Punk oder Aphex Twin mit dabei. Dafür dann geniger Beatels und Rolling Stones und Eric Klapton...

01.08.2009

Adblock plus

Jetzt mal was nützliches. Ein Votiel von Mozilla Firefox ist der dass man beliebig viele Add-ons hinzufügen kann. Eins dieser Tools ist Adblock plus (ABP).

Da ich mir keine Tageszeitung leiste, bin ich auch Googlenews angewiesen und mich haben da schon immer die bunten Banner gestört die mich von Text ablenken. Doch damit ist Schluss, sie sind für immer verschwunden. ABP funktioniert so dass es ganzvon alleine die Banner und Anzeigentexte entfernt und auf diese Atr und Weise ein entspanntes und auch schnelleres surfen ermöglicht. Folgt dem Link, installiert es und wählt das Abo von Dr.Evil aus. https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865

05.02.2009

Mein treuer Diener

Ich vermute ein Virus oder einer dieser Demonen, die in den Weiten des internetzes hausen, hat meinen Diener Hugo, wie ich diese treue Seele einst Taufte, heimgesucht. Er wurde von epileptischen Anfällen geplagt und in den kurzen Momenten in denen er ansprechbar war, hat er Festplatten gesehen wo keine waren. Laut war er ja schon immer, aber jetzt kamen auch noch dieses unrhytmische Niesen dazu. Manchmal war es ganz schlimm, da half nur noch der Resetknopf. Ich mach das ja nicht so gerne, aber wenn ich sehe wie Hugo kämpfen muss, dann will ich ihn das einfach ersparen. Man hält das auch nicht lange durch, ständig dieses Gewarte ohne zu wissen ob es besser wird. Es bleibt einen in solchen Augenblicken ja nichts anderes mehr übrig als zur OrginalCD zu greifen.

Doch dann kam es zu einer 2tägigen Odyssey bei der es hieß: Windows gegen mich oder Kampf gegen ein System!!!:
"Die Datei \$WIN_$.~BT\ntkrnlmp.exe konnte nicht geladen werden.
Der Fehlercode ist 7.
Setup kann nicht fortgesetzt werden.
Drücken sie eine beliebige Taste, um Setup zu beenden."
Das stant ganz am Anfang und es folgten noch einige andere Meldungen dieses Kaliebers. Da ich nun diese Zeilen schreibe, sei es als Beweis erbracht dass ich den schnauppenden Drachen wieder gezähnt habe. Aber mich hat das ganze zu der Überlegung geführt auf Linux umzusteigen. Ein großes Vorhaben das ich allerdings für umsetzbar halte. Wenn jemand von euch damit Erfahrung hat kann er ja mal davon berichten. An sonsten werdet ihr von mir hören.

In meinen Schildrungen oben war eine Lüge. Ich gebe euch einen musikalischen Hinweis:

(1994 - Die Prinzen - Alles nur geklaut)

01.02.2009

Yard Attack

Nach langer Abstinenz hat mich die Welt der Computerspiele wieder zurück (Pünktlich zur Zeit der Prüfungsvorbereitung). Ausgerechnet ein Flash-Spiel ist nun mein neuer Fetisch.

Yard Attack ist sowohl gewaltverherrlichend als auch kreativitätsfördernd, darin scheint sein Zauber zu liegen.

09.10.2008

manchmal ist die Wahrheit so einfach und sie trägt einen Bart...

denken ist cool

Da ich ja jetzt schon eine Weile im exclusiven Club von

Baroqueoverkill bin, weis ich das viele andere Clubmitglieder den philosophischen Themen sehr wohlwollend begegnen (nicht wahr ändy). deshalb von mir für euch eine kleine Zusammenstellung von Seiten mit Philosophie zum hören und sehen.


Das philosophische Quartett: der Klassiker unter den philosophischen Fernsehsendungen. Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski laden sich stets zwei Gäste ein und diskutieren üder irgendetwas. Das Format präsentiert leichte Kost und ist für Einsteiger und gegen Langeweile zu empfelen. In der ZDFmediathek muss der Namen der Sendung eingetragen werden und man erhält eine letzten Sendungen als Podcast zum Ansehen. Es erscheinen aller zwei Monate ein neue Sendung. Ans Herzlegen möchte ich euch die Sendung mit Otto Schily (über Sicherheit und Freiheit), welche als Musterbeispiel für verbale Katz-und-Maus-Spiele gelten darf.


Scobel (ehem. Delta): Ein weiteres Fernsehformat mit Gerd Scobel, den ich für den besten Fernsehmoderator Deutschlands halte. In der Sendung verschwimmen die Grenzen von philosophischer Diskusion und Wissensvermitlung und dabei wird oft sehrweit ausgeholt. Ein riesiges Archiv lässt eine auch immer etwas neues entdecken. Allerdings sollte man bei Fachbegriffen und Fremdwortern etwas Stehvermögen beweisen. Die Sendung wird einmal die Woche auf 3sat ausgestrahlt und ist dann recht zügig im Netz.


Die Philosophische Audiothek:

Eine Art Onlinebibliothek mit Vorträgen, Radiomitschnitten, Vorlesungen und Seminaren aus den Uni Wien. Mit unter gibt es sehr wertvolle Perlen und jede Menge Anregungen, allerdings ist das Niveau selbst mir oftmals zu hoch und sehr universitär. Doch sind mit Günther Friesinger und Herbert Hrachovec zwei sehr gute Redner vertreten denen ich gerne zuhöre auch wenn ich nur die Hälte verstehe.

Das sollte erstmal reichen. Viel Spass beim hören und sehen.

22.07.2008

Im Internet gibt es ja einiges was einem das tägliche Leben verschönern kann. dazu gehören sicherlich auch die vielen Wege sich Musik zu besorgen: da wären die radiostreams oder so genannte podcasts (kennt jemand den Unterschied?), ober diverse Foren und Blogs mit Mixes zum Downloaden.

Ich bin heute auf dnd-sets.de gestoßen. eine Seite die alle namenhaften Foren für Drum´n´Bass täglich abgrast und die neusten Mixes heraussucht und zum streamen und download anbietet. Weiss jemand ob es derartiges auch für dubstep, tekno, usw.. gibt.

20.04.2008

Mein Sonntag

Wie ja schon in meinen letzten post angesprochen, zeichnet sich "Oschatz TV" durch lupenreine Berichterstattung und scharfsinnige Recherchen aus. Auch in diesem Beispiel wird das stetig hohe Niveau dieses Senders bestättigt.

Der folgende Filmausschnitt beschäftigt sich vorrangig mit wichtigen Tipps und wertvollen Tricks rund um den Haushalt. Die fleißige Hausfrau Sabine hat nämlich im Frühjahrsputz mächtig viel zu tun...




Die Handlung ist frei erfunden und betreffende Personen, dargestellt durch meine WG-Mitbewohner, sind fiktiv.
Der Ort, eine unbescholtene Wohngemeinschaft im Berchtesgadener Land ist willkürlich ausgewählt.

Vielen Dank.

Nach Schwierigkeiten in Sachen Urheberrechte nun in leicht gekürzter Version
anschaulich.

03.04.2008

"Auskunftsrecht gegenüber unbeteiligten Dritten"

Neulich stolperte ich dank des amokalaufenden Innenministeriums, das massiven Druck
auf den Chaos Computer Club ausübt über diese Nachricht: Darin wird aufgefordert gegen die biometrische Datenerfassung vorzugehen in dem man sich Innenministers Fingerabdruck zulegt und mal herzlich shoppen geht ... *gelungen*

Aber im Zuge diese Themas hörte ich von einem neuen Gesetzesentwurf, der mir die Socken auszog: Das Auskunftsrecht gegenüber unbeteiligten Dritten. Kurz zusammengefaßt: Herr K zieht nach Herzenslust aus dem Netz: vorher, Publisher P reicht Anzeige gegen Unbekannt ein und ein Richter prüft die Herausgabe der persönlichen Daten durch den Provider. Der Entwurf sieht nun vor den Provider zur Herausgabe der persönlichen Verbindungsdaten zu verpflichten, aber seht selbst was der asoz**** Staat so plant

22.02.2008

xkcd

Ich möchte euch gerne diese Internetseite zur feinen Unterhaltung vorstellen:

xkcd - A webcomic of romance, sarcasm, math, and language - By Randall Munroe

Viel Spaß!

Als ich das hier gesehen habe konnte ich schon nicht mehr, aber das verdient eine auszeichnung.

31.01.2008

S E X - revival of the senf

Eine gute Lektüre auf dem Campus ist das monatlichee gratis Magazin "Sacco und Vanzetti". Ein jugentlicher Ableger des SED-Parteizeitungsnachfolgers "Neues Deutschland", welches heute zu 50% der "Die Linke" gehört.
Neulich las ich in Ausgabe 15 etwas über ne Frau, welche ihre Telefonsex-erfahrungen in einem Blog zum guten gibt. Da man ja immer etwas über den Tellerand hinaus schauen sollte, und um meinen Voyeurismus zu befriedigen, hab ich's mir mal angeschaut. Interessante unterhaltsame Einsichten wie ich finde, und deshalb euch empfohlen. Intressant ist auch das Tagebuch einer Hure. Richtig melancholisch.

Einfach mal anschaun-