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04.05.2010

Eine philosophische Frage

Es gibt eine StudiVZ-Gruppe mit dem zweideutigem Namen „Der Himmel muss ein bisschen so sein wie Berlin im Frühling“. Der erste Mai ist ein Tag im Frühling und traditionell ein ereignisreicher Tag für Berlin. In Kreuzberg trifft sich die links autonome Szene und wetteifert im Dreikampf Dinge werfen, Barrikaden anzünden und weg rennen mit der örtlichen Polizei in ihrem Dreikampf Leute festnehmen, Barrikaden löschen und Straßen räumen. Diese kollektive Freiluftveranstaltung gewann dieses Jahr die Polizei. Auch die Rechten wollten das Himmlische am Berliner Frühling erleben. Also sind sie mit ihren eigenen Dreikampf dort: antreten, marschieren und Parolen grölen (und nach Hause fahren).

Dabei hat sich nun folgendes abgespielt: Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse lies sich auf ein Schauspiel ein dessen öffentliche Wirkung nun für Empörung sorgt. Er beteiligte sich an den Protesten „Berlin gegen Nazis“ durch Sitzblockade auf der Marschroute der rechten Demo. Unter anderem zusammen mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland und dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Matthias Köhne (SPD). So musste er letztendlich von den Beamten weggetragen werden, alles unter den hungrigen Augen der Fernsehkameras.

Was nun tun mit einen politischem Würdenträger der sich einen Akt des zivilen Ungehorsam leistet? Man lässt ihn erstmal zu Wort kommen:
Thierse: „Vielleicht erinnern Sie sich: Es gab einen Aufruf, "Nazis blockieren". Ich betone blockieren. Den haben sehr viele unterschrieben, Parteivorstände, der Parteivorsitzende der SPD in Berlin, Michael Müller, der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth, die jüdische Gemeinde, viele andere, ich auch, und dann kann ich doch nicht nur auf andere zeigen, sondern ich war da und in dem Moment, wo ich da war, wollte ich auch zeigen, dass ich diese Demonstration ablehne.“
Ein Argument das auf die persönliche Integrität, die moralisch Integrität, hinausläuft. Seltene Worte aus dem Munde eines Politikers, schauen wir genauer hin.
Thierse: „ ... ich habe gegen Antidemokraten demonstriert, weil ich mich verpflichtet fühlte, ein Zeichen zu setzen. [..] Ich habe als Bundestagsvizepräsident die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Bürger auch.“
Hier haben wir das Motiv. Ein Zeichen gegen Antidemokraten setzen als staatsbürgerliche Pflicht. Ein liberales und ehrbares Motiv das der alte Mann aufzeigt.

Gegen so viel politische Überzeugungen formiert sich immer Widerspruch. Welche Vorwürfe werden da erhoben? Die meisten drehen sich um den Punkt Rechtsbruch durch einen politischen Würdenträger und damit die Schändung seines Amtes. Die schrillste kommt diesesmal nicht von den Liberalen, die halten sich merkwürdig zurück, sie kommt von der SPD-Abgeordneten Anja Hertel: "Ich habe ein Problem mit Demokraten, die meinen, sich über das Gesetz stellen zu können." Der Parlamentarische Geschäftsführer Stefan Müller (CSU) ist geschickter, aber dennoch plump. Er bedient sich eines rhetorischem Tricks der als Killerphrase an den ersten vier Worten zu erkennen ist: „Grundsätzlich gilt der Satz: Ein Parlamentarier kämpft mit Worten im Parlament und nicht auf der Straße gegen die Polizei.“ Bundesfamilienministerin Kristina „hat noch nie etwas schlaues gesagt“ Schröder macht sich Kraft ihres Amtes Sorgen um die Jugend: „Herr Thierse sollte sich ernsthaft fragen, wem er mit seiner Sitzblockade geschadet hat – den Neonazis oder unserer demokratischen Rechtsordnung. [Sie frage sich,] wie Jugendlichen Demokratie erklärt werden solle, wenn sich selbst ein Bundestagsvizepräsident über das Grundgesetz hinwegsetze.“
Den Preis für die erste Rücktirttsforderung geht an den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt. Stellt man das Zeichen einer Sitzblockade gegen rechte Aufmärsche dem Zeichen eines Rücktritts wegen einem Protest gegen Rechtsextremismus gegenüber, frage ich mich ob die Empörung gegen Thierse nicht die philosophische Frage überdeckt der sich jeder politische Würdenträger stellen muss, „Hat ein Bundestagsabgeordneter nicht die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten wie andere auch? (Thierse selbst)“ und muss ein Politiker seine Überzeugungen nicht auch öffentlich leben?

Wenn nun ein Berliner Frühling diese Diskussion belebt dann ist dies wahrlich himmlisch, wie es die StudiVZ-Gruppe postuliert.

Quelle Welt Online
Quelle Focus 1
Quelle Focus 2
Quelle DRadio
Quelle Tagesspiegel

31.03.2010

Medien und Kirche

Der öffentliche Umgang mit Pädophilie in der Kirch erscheint in einem eigenartigem Licht. ändy hat es ja schon einmal angesprochen , aus gegebenem Anlas möchte ich noch ein paar Gedanken hinzufügen.
Die Empörung über Kindesmissbrauch und ihre scheinbare Verschleierung innerhalb der katholichen Kirche ist absolut gerechtfertigt und sollte nicht geringer ausfallen. Allredings mischen sich allzu schnell Ressentiments in die Debatte, so dass es nicht mehr um einzelne Personen geht sondern die ganze Institution Kirche an den Pranger gestellt wird. Phrasen wie "die Spitze des Eisbergs" oder "missbrauchsbegünstigende Strukturen" machen die Runde. Und so werden die skandalösen Geschehnisse allzu oft für billige Stimmungmache gegen die Kirche ausgeschlachtet. Dieser Umstand wird unteranderem dadurch begünstigt dass die katholische Kirche mit ihren partiachischen Strukturen keine vernünftige Stratigie im Umgang mit öffentlichem Druck oder negativer Publicity hat. Der deutsche Skandaljournalismus nimmt dies dankend auf, inszeniert sich als grosser Enthüller in einem Wald des Schweigens den es zu durchdringen gilt und es wird Aufklärung seitens der Kirche verlangt. Hier wird nun leider seitens der Medien vergessen das auch ihre Aufgabe eben Aufklärung ist, Aufklärung der Bevölkerung. Es wird aber als erstes auf die Täter geschaut, leider bleibt in der Zeitung dann kein Platz mehr für die Opfer. Was ist zu tun wenn auch ich Opfer bin? Nur die wenigsten Zeitungen geben den richtigen Rat, bei Verdachtsmomenten zur Polizei zu gehen. Stattdessen sind Haarsträubente Thesen über den Zusammenhang von Zölibat und Pädophilie schnell zur Hand und laden die Debatte mit Emotionen auf. Frei nach dem Motto: Wer freiwillig auf Sex verzichtet, kann doch nicht normal sein. Dafür ist Platz genug auf den Kommentarseiten.

Heute morgen las ich diesen Artikel in der Süddeutschen, über Bischof Mixa und die Anschuldigungen wegen körperlicher Gewalt gegen Kinder. Der ganze Artikel hat einen stark antiklerikalen Einschlag, zeigt aber auch die schwache Öffentlichkeitsarbeit innerhalb des Bistums. Die Reaktionen von Mixa könnte kaum dümmer sein, im Vergleich mit der Reaktion jener Nonnen denen der gleiche Vorwurf gemacht wird. Sie versuchen es mit eine Deeskalation und die Medien danken es ihnen. Als Zeitungsleser werde ich niedwieder etwas von den Nonnen lesen, Mixa wird allerdings noch eine Weile in den Schlagzeilen bleiben, nicht weil er prominenter ist, sondern weil er den Medien Futter gibt um weitere Fragen zu stellen. Sein Pech...

Zum Thema Pädophile Prister möchte ich noch auf dieses Interview hinweisen, bei dem ich gerade den letzten Satz für sehr bemerkenswert halte.

08.02.2010

Familie Romeike

Schon seit einigen Jahren spukt dieser Familienname durch die Medien. Es geht darum dass die Familie Romeike sich der staatlichen Schulpflicht widersetzt und ihre Kinder zu hause unterrichten will. Nach jahrelangen Kampf gegen die Behörden ist die Familie in Jahr 2008 in die USA übergesiedelt. Letzter Akt der Geschichte ist nun dass Familie Romeike höchstrichterlich den Status von politisch Verfolgten angerechnet bekamen und somit politisches Asyl in den USA beantragen können. Die ganze Geschichte könnte durchaus als Vorlage für einen Film oder ein Theaterstück dienen in dem an Ende mit reichlich Pathos die amerikanische Fahne geschwenkt wird und der Freiheit als höchstes Gut in den USA gehuldigt wird.

Unabhängig von der theatralischen Dimension des Ganzen, ist mir doch aufgefallen das die hiesigen Medien eine sehr einseitige Darstellung pflegen. Stellvertrettend soll hier dieser Artikel her halten. Anfangs war ich ähnlicher Meinung. Es ist aber meistens besser sich mit einer Meinung zu beschäftigen die nicht der eigenen entspricht, da dies ein guter Weg ist geistige Einseitigkeit zu verhindern und so begab ich mich auf die Suche nach Andersdenkenden, mit Erfolg. Das ef-Magazin (eigentümlich frei) hat ein sehr interesantes Fazit gezogen, dem ich nach reichlicher Reflexion eine Menge abgewinnen kann.

Im übrigen finde ich das politische Asyl durchaus gerechtfertigt, denn wenn eine Familie Jahre lang von von Behörden gepiesakt wird, nur weil sie eine andere Überzeugung (in Bezug auf die Bildung ihrer Kinder) hat gefüllt das voll und ganz den Tatbestand der politischen Verfolgung.

11.01.2010

DIE BLUMENINSEL

Heute morgen wurde den Schülern des dritten Lehrjahres der Schnitzschule für Holzbildhauerei und Schreinerei des Berchtesgadener Landes um 9:21 durch den Berufsschullehrer, nennen wir ihn Herrn F. Agapius B., dieser Arte- Mitschnitt gezeigt. Er benutzte dazu einen etwa 30 Jahre alten Fernseher,ein Videogerät samt selbstbespielter VHS- Kassette und eine Fernbedienung, welche er mit seinem Greifdaumen bediente. Er fügte hinzu, der Kurzfilm "Die Blumeninsel" hätte schon viele internationale Preise gewonnen....

In diesem Mitschnitt wurden leider die drei einleitenden Sätze entfernt, welche da hießen:

Dies ist keine Fiktion.
Die Blumeninsel gibt es wirklich.
Gott gibt es nicht.

Viel Spaß!

25.09.2009

blinkenlights

Eine sehr schöne Performanz des CCC:



Später bekam der CCC angeboten, eine ähnliche Installation in Paris zu organisieren:



Ich finde das sehr überwältigend.

04.01.2009

Auf Sachsens Pisten ist die Hölle los

Keine drei Tage ist es her, da verunglückte der thüringische Ministerpräsident und, offiziell nur noch ehemalige, Kreationist und poitisches Trampeltier, Dieter Althaus, dermaßen tragisch auf der Schipiste beim Schifahren, dass dabei eine Frau ihr Leben verlor und er selber scheinbar nur knapp davongekommen ist. Dies passiert in Österreich andauernd, 20mal in der letzten Saison. Nich schön, aber gehört offenbar dazu.

Keine zwei Tage ist es her, da beginnen sich die öffentlichen Medien mit Druckerpatronen auf Zeitungspapier und mit Kamera und Satellit und Co promt einen auf die story runter zu holen, schlimmer, sie hören gar nicht mehr auf mit ihrer Masturbationsorgie und dies treibt wie eh und jeh und immer Auswüchse der wunderlichsten Art. Abgesehen vom privaten Unglück und dem unerträglichen Zustand, dass die Beteiligten von einem unersättlichen Schwarm Dreckmaden ausgesaugt werden bis sie nichts mehr hergeben, ich habe selten hautnah soviel mediale Plumpheit erlebt. Nicht nur, dass 'Bild am So' heut groß und breit und als alleinigen Titelkracher die Geschichte zum hundertsten Mal wiederkäute und mit Fotos nicht geizte, nein, 'Mopo am So' setzte einen drauf und schaffte doch tatsächlich dermaßen wahnwitzig gehirnverbrannt den Umkehrschluss zu den erschreckenden Umstände auf Sachsens Schipisten, natürlich hitverdächtig auf Seite 1 platziert. Ich check's nich. Wie geht das, wie kann man mir das antun, so 'nen Scheiß verkaufen zu müssen. Hilfe, das gibt's doch gar nicht, das lesen Leute, Menschen!!! Sowas vollkommen, also absolut hundertprozentig idiotisches, sinnloses, ne, das hatten bisher selbst diese Schundblätter nicht fertiggebracht. Na gut, ganz bestimmt, aber wenn man die Dinger nich liest... Deshalb umso mehr:

Nein Nein Nein, ich sag Nein. Zu diesen Eiterpickeln menschlicher Entwicklung, zu diesen Brandblasen der öffentlichen Kommunikation. Ich hasse euch, scherrt euch zum Teufel, Bild und Mopo und RTL und Stern und das ganz Pack, lasst die Welt in Frieden.

07.10.2008

Do the German Clap

Neulich bekam ich dieses Video gezeigt. Es handelt sich um "The Clap" Von Lexy K-Paul & Das Bo in einer filmischen Neubearbeitung von Pundo3000, welche den sozialkritischen Aspekt stärker herausarbeitet. Ein Thema das mich schon lange beängstigt.



Es sei darauf hingewiesen dass es völlig außer Frage steht, dass die Interpreten nicht gerade als moralische Instanzen geachtet werden sollten. Mir geht es lediglich um das Video und seine Aussage, völlig aus dem Kontext gerissen.

24.09.2008

Vom an der Kasse stehen

Seit einiger Zeit arbeite ich im Presse- und Buchzentrum im Chemnitzer Hauptbahnhof. Meistens steh ich an der Kasse, bringe ein wenig Ordnung in das unüberschaubare Chaos an Zeitschriften und sortiere Bücher nach bestem Geschmack und Möglichkeiten. Die Arbeit ist gut bezahlt, macht Spaß und da es immer viel zu tun gibt, verfliegt die Zeit recht schnell. Und ja, ich verkaufe Unmengen an Bildzeitungen, Mopos, Klatschpresse und bin natürlich stets und immer zuvorkommend und freundlich. Gewissensbisse und innere Konflikte inbegriffen. Da freut man sich sogar, 'nen 'Stern' oder noch schlimmer, 'Neons', 'PMs', Rätselhefte oder die 'Freie Presse' zu verkaufen. Wahre Freudensprünge gibt's selten, aber ab und an eine 'Zeit', manchmal den 'Freitag' und schon öfters mal die 'Süddeutsche' oder die 'FAZ' machen froh, ganz zu schweigen von den Highlights wie 'Cicero', guten Büchern oder besseren Sportzeitungen.

Das eigentlich tolle an dem Job sind die Menschen, denen man da so begegnet. Zunächst einmal erfüllen sich in der Regel die meisten Klischees. Einen Bildzeitungskäufer erkennt man mit großer Treffsicherheit (unfreundlich, von jung bis alt, definitiv aber selbstbewusst dämlich und ungebildet), genauso wie etwas verdattert oder besonders streng ausschauende ältere Frauen alles von 'Lisa' über 'SuperIllu' bis hin zu 'FreizeitRevue' und 'die Aktuelle' kaufen und Grufties sich am besten zwei Tage vor Erscheinen nach der neuen Ausgabe von 'Wahrschauer' oder 'Zillo' erkundigen. Kinder bringen 100prozentig das Kinderzeitungsregal vollständig durcheinander (unbedingt mal angucken, es ist nicht mit Worten zu beschreiben, was da so an die Jüngsten vertickert wird), Lokführer bleiben meist am riesigen Eisenbahnliteraturtisch hängen und hippe Mädels gehen entweder selbstsicher in Richtung 'Jolie', 'Glamour', 'Hair&Style' und 'InTouch' oder steuern mit großer Leichtigkeit zur größten Chemnitzer Mangaauswahl. Coole Typen kaufen 'SportBild', PC-Zeitschriften, Surfmags und manchmal sogar 'nen 'Spiegel'.

Ein paar, nicht unbedingt schöne, Highlights.

Besonders krass fand ich während der Einarbeitungszeit eine Frühschicht. Von 05.00-08.00, also bis zur Frühstückspause, hab' ich schätzungsweise 100, aber gefühlten zehn Millionen Assis und Blödmännern- und frauen die 'Bild' verkauft. So schlecht gelaunt war ich selten und irgendwann hab ich mich, statt die ganze Sache mit einer wahrscheinlich gesünderen Portion Ironie zu nehmen, im Geiste kilometerweit über diese Menschen gestellt und mit durchaus sadistischer Befriedigung Fressen poliert und das allgemeine/gleiche Wahlrecht verboten. Schon sehr beängstigend.

Ein anderes Mal kam ein total freakig, vielmehr aber traurig und einsam ausschauendes Mädchen (vielleicht 18) mit 'ner 'Bravo' und 'ner 'Wendy' an die Kasse und hat vollkommen verschüchtert und mit zitternden Händen versucht, die 3,60 mit ein- und zwei Centstücken zu bezahlen. Hat natürlich nicht mal ansatzweise gereicht. Naja, sie ist dann kurz vor den Tränen aus dem Laden gegangen und ich habe mich und die Marktwirtschaft und alles Schlechte dieser Welt verflucht.

Richtig beherrschen nicht direkt kraft überlegener verbaler Geistesstärke und Wortkenntnis auszurasten und Leute wild runterzubuttern, musst ich mich beispielsweise, als ich 'nem äußerlich relativ seriösen (wohl eher durch und durch dem Bild des Mitte 50er Spießers entsprechendem) Mann 5€ zu wenig rausgegeben hab (wir haben nur eine Kasse und es standen ca. sechs weitere Leute an, von denen schätzungsweise alle "wirklich sehr dringend zum Zug" mussten), der dann nach bemerkter Benachteiligung bösartig und natürlich lauthals und selbstverständlich im Beisein von Kindern/Enkeln und seiner peinlich berührten Frau meine Frechheit verteufelte, mich einen Anfänger und Betrüger nannte und auch nach der fünften (5!!) Entschuldigung und rasch eingestandenem Irrtum meinerseits mit unkompliziert erfolgter Rückerstattung keine Ruhe gab und stattdessen in Erwägung zog, sich bei meinem Chef zu beschweren und sich in weiteren Ergüssen über meine Inkompetenz erbrach. Nun ja, ich war wirklich höchstens eine weitere Bemerkung vor der Aufgabe meiner Passivität entfernt und wundere mich nach wie vor ob meiner stoisch an den Tag gelegten Freundlichkeit.

Das nur ein klitzewinziger Ausschnitt aus dem Sein und Dasein als Bahnhofszeitungsundbuchladenstudentenjobverkäufermitjetztauchnamensschild, gibt natürlich auch spaßige Momente und ab und an ein nettes Gespräch über dieses oder jenes Buch. Und die meisten Leute scheinen sich mindestens zu wundern, oft auch zu freuen, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und das "schönen Tag noch" mit einem freundlichen Blickkontakt verbindet. Kleines Glück für Anfänger...

09.08.2008

medialer Sondermüll

Wenn zwei Stereotypen mit komplimentären Lebenswelten aufeinandertreffen, da ist kein Platz für Realität.
Der alte Drachen Alice Schwarzer triff auf auf den modernen Porno-Hip Hop (in Person von King Orgasmus One), dann entsteht doch zwngläufig ein medialer Pranger. Es wird mit Dreck geworfen und das ganze Repartuar von kritisch-naheliegenden Fragen aussgepackt. Ich finde es wirklich unfassbar dass die weiblich-intellektuelle Überlegenheit sich förmlich in ein Vakuum der Frasendrescherei implodiert und sich nur durch männlich-heruntergekomme Spracharmut nicht gänzlich der Lächerlichkeit Preis gibt. Für eine inhaltliche Diskusion und andere Studiogäste bleibt da natürlich kein Platz.


und Teil2


Ist jetzt altersbedingter Starrsinn oder geistige Beschränktheit schlimmer?

02.06.2008

Sorben bei der Euro


Da schlägt doch das sorbische Herz in mir höher und erfüllt mich mit Nationalstolz. Nach dem ich diesen Artikel im Netz fand, besteht wieder Hoffnung für das gebeutelte sorbische Volk. Die Teilnahme an einer Europameisterschaft ist ja schliesslich einen Vermerk in den Geschichtsbüchern wert. Und wenn wir dann den Titel geholt haben sprudeln die Finanzqellen auch wieder.

18.04.2008

trash in seiner reinster form

grad hat mir mein mitbewohner aus oschatz einen wahre perle der fernsehlandschhaft schmackhaft gemacht...

http://www.oschatz-tv.de/?site=detail&vid=1320

...mir fäähln dee worde...

03.04.2008

"Auskunftsrecht gegenüber unbeteiligten Dritten"

Neulich stolperte ich dank des amokalaufenden Innenministeriums, das massiven Druck
auf den Chaos Computer Club ausübt über diese Nachricht: Darin wird aufgefordert gegen die biometrische Datenerfassung vorzugehen in dem man sich Innenministers Fingerabdruck zulegt und mal herzlich shoppen geht ... *gelungen*

Aber im Zuge diese Themas hörte ich von einem neuen Gesetzesentwurf, der mir die Socken auszog: Das Auskunftsrecht gegenüber unbeteiligten Dritten. Kurz zusammengefaßt: Herr K zieht nach Herzenslust aus dem Netz: vorher, Publisher P reicht Anzeige gegen Unbekannt ein und ein Richter prüft die Herausgabe der persönlichen Daten durch den Provider. Der Entwurf sieht nun vor den Provider zur Herausgabe der persönlichen Verbindungsdaten zu verpflichten, aber seht selbst was der asoz**** Staat so plant

10.03.2008

prost

brawndo, bekannt aus dem film idiocrazy, ist nun tatsächlich im handel erhältlich. da darf ein werbespot nicht fehlen, oder lass es gleich drei sein.





28.01.2008

Morta Deller is the next Uri Geller

27.01.2008

Web3.0 - ich kann nicht mehr!

Wer beobachtet eigentlich die Geschichte des Internets und wann wird das Abiturthema? Ganz vorlaut behaupte ich - niemals!, weil der Umgang den meisten älteren Menschen und vielen meiner Freunde, wie ich glaube, noch immer nicht ganz geheuer ist und somit eine Beobachtung ihres eigenen Surfverhaltens nur schwer möglich ist, getreu dem Schlafzimmermotto, im Dunkeln sich nicht selber beobachten zu können – und ich meine, der Großteil tappt im Dunkeln des WWW oder zumindest auf den pornographischen Sachen die immer noch 70% allen http-Verkehrs ausmachen sollen. Regelmäßig fühle ich mich als Opfer des omnipräsenten Skype-Begrüßungsterrors, oder des Myspace/StudiVz/Discogs-Link-Wahnsinns, ganz abzusehen von dem Präsentationswahnsinn mancher Profile - auf welchen Plattformen auch immer (die zu meiner Schande oft als schlechte Unterhaltung missbraucht werden). Doch so richtig in meiner Meinung überzeugte mich die Frage eines gleichaltrigen Vielsurfers, was denn diese Antispamabfragen in Studivz, meinetwegen auch in Facebook oder MisterWong, oder wer weiß wo sich die Leute noch so rumtreiben, sollen? Als wir den Begriff Web 2.0 dann geklärt hatten, war ich überzeugt: keiner mag Verstehen warum für solche Seiten Milliardenbeträge verschleudert werden und welch immenses Werbepotential in ihnen steckt, - zugegeben ich auch nicht. Soweit der Aufreger, doch es kommt schlimmer!


Wochenende. Ich kam, um zu speisen wie Fürst Metternich und um die Elternfraktion von meiner wahrhaftigen Existenz zu überzeugen, doch es regnete und der Sonntag wurde nicht das was ich von ihm erwarte - mal wieder. Mein heimisches Dasein beschränkt sich also auf „hilfst du mir mit der neuen Firewall, ich bin da irgendwie nicht weitergekommen“ - praktisch: jemand versucht Zonealarm zu installieren „weil da kommt immer so eine Nachricht von einer neuen Version , die ich nicht wegklicken kann“ und ganz klar: „ ich bekomme unten immer solche Meldungen“ - heißt: Version X gibt es nur als Downstreaminstallation, wozu eine Internetverbindung nötig ist, doch so weit reicht der Verstand der Elternfraktion nicht. Schonungslos wird jeder gut gemeinte Sicherheitshinweis mit einem „klick auf X“ quittiert. Nun aber meinte ich noch den Seelenstriptease meines 11 jährigen Bruders im Schülervz erwähnen zu müssen, und bitte meine Mutter doch erzieherisch tätig zu werden, damit Brüderchen mit seinem jungfräulichem Informatikunterricht nicht so auf die Fresse fliegt wie ich meiner Zeit mit meinem gefährlichem Bravo-Halbwissen - 2 Stunden später: meine Mutter meint nun zu wissen worum es bei „social networking“ geht, will Brüderchen den umgang dennoch untersagen, resigniert gebe ich auf das web2.0 zu erklären.


„Herr Flath nun stellen sie sich vor sie stehen vor einer Klasse Vierzehnjähriger, und keiner weiß ob nach neuer Rechtschreibung vor einem „und“ die Kommasetzung fakultativ oder oligatorisch ist, doch schon im nächsten Moment fragt sie ein kleiner Kosmonaut der letzten Reihe, wie denn das nun mit dem Metadaten im semantischen Internet funktioniere?“ und es passiert was mich immer schon als dumpfes Gefühl beschlich: - Setzen 6! Herr Bildungsminister!“


Ab heute - habe ich mir geschworen nie wieder Begriffe wie Dot.com, Killerapplikation und Web X.0 ... zu verwenden, ich bin mir der Überheblichkeit dieser Bergriffe bewusst, doch ich will mich auch nicht schämen müssen, sollte mir es mal entweichen wie heiße Luft, und schon lange nicht vor Disketten- und CD-Verwechslern. Daher mein Wunsch an Frau Shavan: Aufklärung nicht nur im Geschichts und Biologieunterricht! Wir brauchen Soziologie! Oh - my lovely limbic system - das gibt es doch gar nicht in Sachsen!


Berners-Lee soll der Kopf abfaulen!


Beim Lesen der Zeitung reloaded

Heute morgen nach einem ausgiebigen Frühstück bei einem Audiostream der sonst empfehlenswerten Serie Sternstunde Philosophie (Danke André!) leicht betrübt von Alice Schwarzers undifferenzierten Umgang mit dem Begriff Pornografie, wende ich mich erwartungsvoll der Wochenzeitung Jungle World zu, die ich in Vorbedacht gestern gegen einen Großteil unseres Pflaschenpfands beim Konsum eintauschen ließ.

Das Titelblatt ließ mich aufatmen: Ein Hund, der einem kleineren ausgestopften Hund auf Rädern am Poloch schnuppert. Mit "Schnüffler am Arsch - Der Streit um Paragraf 129a" wurde für die Themenseiten geworben, auf die ich schnell gelangte, nach einem amüsanten Kurzbericht über die Erfolge und Misserfolge der Redaktion beim Berliner Autorencup des Hallenfußballs gegen den Spiegel und die junge Welt.

Es folgten 3 Seiten sachlicher Auseinandersetzung mit den Vorfällen der illegalen Ermittlungsmethoden im Zuge der ungerechtfertigen Terrorismusvorwürfe gegen aktive Linke im Vorfeld des G8-Gipfels. Richtig auf die Fresse gab es in einem Kommentar von Ivo Bozic, der die Themenseiten abrundete indem er mir das schöne Gefühl gab, eine Zeitung zu lesen die linkskritisch sein kann ohne ideologieverblendet zu sein. Mit dem Titel "Du bist nicht 129a!" schießt er gegen linkseinheitliche Rituale des rebellierenden Konsens, und stellt fest: Auch wenn linke Brandstifter keine Terroristen sind, sind sie dennoch kriminelle und ihre unrechtmäßige Verfolgung mit 129a steht in keinem Zusammenhang zur paranoid gefühlten Realität einer bereits existenten (wenn auch langfristig möglichen) Totalüberwachung jedes x-beliebigen. Auch wenn es nicht zu 100% die eigene Meinung wiedergibt, würde sowas im Freitag nie stehen!
Ein kurzer Kommentar widmet sich anschließend dem interessanten Effekt, dass zwar in vielen medialen Debatten der letzten Jahre oft Erkenntnisse darüber gesammelt wurden, was Terrorismus nicht ist während die Öffentlichkeit in der Frage was er denn sei keinen Schritt weiter gekommen ist.
Ich blättere bereits auf Seite 6 ohne einen Artikel ausgelassen zu haben und unterhaltsam geht es weiter: "Der Schwiegersohn mit der Fönfrisur" karikiiert die Medienerscheinung Christian Wulffs, danach der Nokia-Artikel.
Auf Seite 10 entschließe ich mich erstmals dazu, den Artikel zu überspringen. Zum einen weil es um den Finanzmarkt geht, aber auch weil mir langsam klar wird, dass ich es nicht schaffen werde, die ganze Zeitung konzentriert durchzulesen und langsam selektieren sollte. Also lasse ich auch die Privatisierung der Leipziger Stadtwerke mal unangetastet und lese zur Entspannung einen kurzen Schmähartikel über Horst Köhler.
Wieder leicht in Lesestimmung beschließe ich, die zwei Seiten des Wahlbeobachters aus New Hampshire wegen mangelnden Antiamerikanismus in die Woche zu verschieben, und lande nach der Überblätterung weiterer Themen (Drogenbandenkämpfe in Rio de Janeiro, Erfolg der radikalnationalistischen Partei Serbiens...die Zähe zweite Zeitungshälfte scheint angebrochen) bei einer Analyse des Konflikthintergrunds vom ausgebliebenen Papstbesuch bei der Universität in Rom.
Als Reaktion auf das Vorhaben des Bundesratsministers Wolfgang Reinhard aus Baden-Württemberg, im Rahmen der Volksverhetzung Schimpfworte wie "Scheiß-Deutscher" zu verbieten, bietet sich mir auf der nächsten Seite ein Gespräch eines Redakteurs mit der Duden-Hotline über grammatische Fallstricke bei der Verwendung von "Scheiß-Deutscher" in puncto Großkleinschreibung, Bindestrich, unbestimmter Form, Plural und Anrede.
Die drei letzten Artikel hatten irgendwas damit zu tun, dass die 68er eine narzisstische Bewegung war, amtierende Außenminister Boliviens vor einer Verklärung der Koka-Pflanze warnt und irgendwas mit Nazis.

Völlig überladen und lesesatt stelle ich fest, dass weitere 24-Seiten der Beilage Dschungel auf mich warten und ertappe mich dabei, einen hochkarätigen Artikel über die Parallelen zwischen Dichtern und Sprachgestörten (nur sie sind gezwungen, sich auf den Stoff der Sprache zu konzentrieren und können nicht einfach plaudern.) mit meinem jämmerlichen Rest an Konzentrationsfähigkeit zu entehren. Ich entschließe mich, noch die Comics auf der Rückseite zu lesen.

Diese Zeitung ist funky und ich empfehle jedem mal ein Probelesen, besonders aber dem Georg. Sie macht sympathisch, dass sie aus einer Abspaltung von der Jungen Welt entstand, sich als unorthodox links bezeichnet, und es sich bei Antifa und Autonomen verschissen hat. Sie hat diese ideologische Freiheit in einem Artikel Bush und Bin Laden scheiße zu finden.

17.01.2008

Beim Lesen der Zeitung

"Wo ist die freie Meinungsbildung geblieben? Und ich steh auf nach einer schönen Nacht und les die Morgenzeitung um wieder von Wolke 7 auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen [...] Der zentrale Beobachter beobachtet die Ermittlungsstufen der medialen Präsentation - und was kann er tun? Nichts, nur fallen" (Audio 88)

Obwohl nach dem gestrigen Abend noch recht verschlafen und mit zugeklebten Äugeleins, startete ich heut Morgen sehr frohgemut und gut gelaunt in den Tag. Dem obligatorischen Gesichtswaschprozedere folgte der morgendliche Gang zum Briefkasten um das Frühstück mit der Lektüre aktueller Vorgänge aus der großen weiten Welt zu beginnen. Ein Einblick:

Einem ersten Titelseiteneinblick treppaufwärts in Richtung meiner offenstehenden Wohnungstür folgte Ernüchterung Nummer 1. Das Titelbild einer weinenden, streikenden Nokia-Mitarbeiterin wurde dreist in den Schatten gestellt von dieser Überschrift im Mittelteil der Titelseite: "Spion auf dem Schreibtisch - Microsoft plant Computer, die Arbeitnehmer überwachen". Ich begann zu lesen, mit dem Resultat drastisch sinkender Zufriedenheit und dramatisch steigender Wut. "Schließlich wollen die Microsoft-Erfinder medizinische Sensoren und Kameras an den Rechner koppeln. [...] Dem letzten der patenrechtlichen Ansprüche zufolge kann das System die Arbeit verschiedener Benutzer bewerten und vergleichen. Aus den Hirnströmen [...] wollen die Software-Entwickler ablesen, ob jemand überrascht, befriedigt, frustriert, konzentriert oder überfordert ist. [...] Tatsächlich könnten Arbeitgeber in Deutschland ihre Mitarbeiter verpflichten, medizinische Sensoren zu tragen."

Auf's extremste abgetörnt, versuchte ich das Frühstück mit dem Sportteil zu retten. Ernüchterung Nummer 2: Ein überdimensioniertes Bild von eklig aussehenden Blutprobenbeutelchens ("Ein Netzwerk nimmt Konturen an") leitete einen selbst für mich als hartgesottenen Sportfan vollkommen unlesenswerten Zeitungspart ein. Besonderes Highlight: "Oliver Kahn nähert sich entspannt dem Ruhestand - doch ein Stachel sitzt tief". Also zurück zum Hauptteil, den ich wie immer von hinten startete durchzuforsten.

Der wie gewöhnlich klatschpresseartige Panoramateil wartete mit einer Story zum Tathergang der Schussattacke auf den Rapper "Massiv" in Berlin auf, die ich aber nicht las. Einziger Lichtblick: Ein kleiner 50 Worte Artikel mit der Überschrift " Kinder hassen Clowns". Weiter ging's von Seite 10 auf 9, mit, Ernüchterung Nummer ich zähl nicht mehr mit, penetrant schmierigen Bildern von der "Nacht der süddeutschen Zeitung" mit solch prominenten Gästen wie Angela Merkel, so ziemlich allen deutschen Bundesministern (natürlich in trauter Eintracht) und 'ner ganzen Menge Ekelprominenz. Ab Seite 8 nicht mehr nur angewiderte Empörung, sondern tiefe Frustration und Hoffnungslosigkeit. "Blutiges Ende eines Waffenstillstandes" (Sri Lanka), "Europa als Drehscheibe des Terrors" (laut US-Heimatschutz), "Schüsse in Nairobi", "Die Last des Putin-Gegners", "Rechtsruck in Spaniens Volkspartei" und schließlich "Lauschangriff auf Pfarrer und Imame - Innenminister Schäuble will künftig auch Geistliche, Abgeordnete und Strafverteidiger abhören" auf Seite 5. Die Überschriften hielten sämtlich ihr Versprechen, die Leserbriefe auf Seite 4 überging ich einmal gekonnt, um auf den beiden Hauptseiten 3 und 2 nichts großartig interessantes mehr zu finden (außer vielleicht eine lesenswerte Darstellung des Nokia-Rückzuges aus Deutschland).

Als Fazit muss ich ziehen, heute keinesfalls überdurchschnittlich viele haarsträubende Artikel zu Gesicht bekommen zu haben, und auch viele Themen waren mir wie es meistens ist, relativ präsent. Allerdings hat's mich heute mal wieder sehr mitgenommen und mir förmlich den Morgen versaut, deshalb dieser Kommentar zu den Tücken morgendlicher Zeitungslektüre und den Gefahren, zu viel zu nah an sich heranzulassen. Wobei mir wohl auch in Zukunft nichts anderes übrig bleiben wird, will ich weiterhin am Weltgeschehen teilhaben.

28.10.2007

Coldcut vs. TV Sheriff - World of Evil

Das ist eine schöne Musik, die mir mein Mitbewohner gezeigt hat.
Coldcut vs. TV Sheriff - World of Evil

24.08.2007

BILDblog.de

Hier sei nochmal anlässlich der Tatsache, dass Herr Stromberg und die andere Fernsehschnickse der Internetseite BILDblogunter Verzicht auf Gage einen super Werbespot spendiert haben, auf diese sinnvolle Internetseite hingewiesen und zum Einprägen gleich der Werbespot gespielt:


(Direktlink)

Und weil es inhaltlich passt, gleich der ältere TAZ-Werbespot, gegen den BILD erfolgreich geklagt hat hinterher:


(Direktlink)